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Der Grundwehrdienst

(GWD) beim Schutz der Staatsgrenze der DDR zur BRD

Freiwillig sind Grundwehrdienstleistende nicht an die Staatsgrenze der DDR gegangen. Zwischen 18 und 27 Jahren wurden sie zum "Ehrendienst" eingezogen.
Familie, Kinder und Beruf hatten einige schon. Eingezogen wurde vierteljährlich, ob aus Interesse am Land (Studium = Entlassung als Ult.d.R) oder als Gefreiter mit der Funktion/Aufgabe als Kraftfahrer, Koch, DHF, GSZA-Gehilfe, Schreiber oder Postenführer. Alle haben einen Teil dazu beigetragen, daß es keinen Konflikt an der innerdeutschen Grenze gab. Eingezogen für 18 Monate, davon 3 bis 6 Monate Grundausbildung in den Grenzausbildungsregimentern (Eisenach oder Plauen) für ihre Verwendung/ Spezialausbildung im Grenzdienst. Nach 3 bis 6 Monaten wurden sie in die grenzsichernden Einheiten versetzt. Nach 3 Monaten Grundausbildung wurden die Soldaten in das III. Grenzbataillon (GB) versetzt und weiter ausgebildet, oder verblieben im III. GB und wurden für besondere Aufgaben innerhalb des GB eingesetzt (z.B. zur Hinterlandsicherung, wenn es keine Verwendungsmöglichkeit für grenzsichernde Einheiten gab). Nach 6 Monaten Grundausbildung wurden die Soldaten in die grenzsichernden Grenzkompanien versetzt. Dort begann ihre 12 bis 15 Monate mit der Weiterbildung und Vertiefung ihres Wissen zum Grenzabschnitt der Grenzkompanie. Ihr Wissen bekamen sie von den Gefreiten des letzten DHJ vermittelt, teilweise mit Patenschaften und Übergabe ihrer „ererbten“ Postenbücher (mit Informationen über den Gegner, Kfz und Postenpunkte des Abschnitts). Als Postenführer wurde man nach erfolgreich bestandener Prüfung eingesetzt. In ihren 18 Monaten gab es 18 Tage Urlaub. Ausgang wurde als Gruppenausgang geplant; in Begleitung von Vorgesetzten, zumeist der Gruppen- oder Zugführer, ging es in eine der im Abschnitt der Grenzkompanie liegenden Dorfkneipen.