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Lauchröden, Montag 27.02.1989

Hallo ihr zwei zuhause!

Ich will noch schnell schreiben, bevor ich mich ins Bett haue, nachdem ich heute Frühschicht hatte. Vor euch habe ich erst mal Simone geschrieben, denn ich hatte heute Post von ihr. Ach ja und ich soll euch ganz lieb grüßen von ihr.


Also an meinem nächsten Urlaub 17.-21.3.1989 hat sich nichts verändert, denn ich muss den Termin am 21.3.1989 wahrnehmen und so entfällt der StÜP* für mich mit schießen. Ist auch besser so, denn ich habe keine Lust dazu! Ihr müsst mir einen Gefallen tun, ich brauche die Adresse der Wohnungsverwaltung, wo mein Antrag bearbeitet wird. Damit der Brief von meinem Politoffizier abgeschickt werden kann. Ja ich weiß, ihr seht keinen Sinn darin, aber besser als gar nicht probiert!

Also lasst sie mich im nächsten Brief wissen, Danke.

Mir selber geht es gut und ich bin nach der Zugfahrt auch gut angekommen hier in Lauchröden. Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende gehabt mit Jörg?

Ja und was soll ich noch schreiben, das neuste erzähle ich euch lieber zuhause, wenn ich wieder da bin!**

Meine Uhr bekomme ich auch bald zugeschickt, sowie sie einen passenden Behälter gefunden haben!

Mehr weiß ich nicht, was ich noch schreiben soll, auf alle Fälle bin ich im nächsten Urlaub nicht zuhause, die Zeit die mir bis Sonntagmittag bleibt.

Hoffe nur, dass Jörg nicht dazwischen gerät, denn wir sind am Sonnabend, den 18.3. eingeladen zu einer Feier in Laubegast. Deswegen müssen wir bis Sonntag bei mir bleiben!

Lasst es euch gut gehen bis zum nächsten Brief sagt euch ganz lieb Euer Sohn Thomas

* Böller bei Gerstungen

** Kontrolle der Briefe durch Abteilung 2000